04.10.2017 - Kreissportbund Emsland

Koop fordert mehr Unterstützung für den Sport

LSB und KSB brauchen finanzielle Planungssicherheit SÖGEL. Am Montag trafen sich Bernd-Carsten Hiebing, Landtagsabgeordneter und Vorsitzender der CDU Kreistagsfraktion, Christian Fühner, Kandidat für den niedersächsischen Landtag, sowie Michael Koop, Präsident des KreisSportBundes Emsland (KSB), um sich über die Sportpolitische Situation in Niedersachsen und schwerpunktmäßig im Emsland auszutauschen.

Bereits im November des vergangenen Jahres hatte der 41. Landessporttag in einer Resolution konkrete Forderungen zur zukünftigen Sportförderung in Niedersachsen beschlossen, denn die Höhe der Sportförderung ist im Hinblick auf aktuelle und auch zukünftigen Herausforderungen nicht ausreichend.
„Der KSB Emsland als Dachorganisation von mehr als 340 Sportvereinen und 113.000 Mitgliedern im Emsland sieht sich als Bindeglied zwischen Vereinen, Fachverbänden, Politik, Verwaltung, Wirtschaft und dem LandesSportBund Niedersachsen“, berichtet Koop und bat Hiebing und Fühner die Forderung der Resolution des LSB zu unterstützen.

Diese beinhaltet unter anderem eine deutliche Erhöhung der Sportförderung auf einen Gesamtbetrag von jährlich 41 Mio. Euro, um Aus- und Fortbildung von Übungsleiterinnen und Übungsleitern, Entwicklung und Umsetzung von Bildungs- und Gesundheitskonzepten, Umsetzung von Integration und Inklusion sowie Stärkung des bürgerschaftlichen Engagements zu sichern. „Selbstverständlich soll auch der Leistungssport von der Erhöhung profitieren“, ergänzt der Präsident des KSB Emsland.

Weiterhin werden 10 Mio. Euro für die Sanierung der verbandseigenen Sportschulen und Leistungszentren gefordert sowie zusätzliche Mittel für die Aufrechterhaltung des Betriebes von Sportanlagen und Schwimmbädern, die dem Vereins- und Schulsport dienen. „Gerade das Angebot von Schwimmbädern muss erhalten bleiben, da die Schwimmfähigkeit der Kinder und Jugendlichen in den letzten Jahren drastisch abgenommen hat“, weiss Koop zu berichten und ergänzt, dass sich das Präsidium des KSB Emsland dieser Thematik vor geraumer Zeit angenommen hat.
Da die Sportvereine ein wichtiger Standortfaktor für den Erhalt und den Ausbau der Lebensqualität einer Kommune sind, muss daher Sportförderung auch auf kommunaler Ebene zu einer Pflichtaufgabe werden. Ebenso fordert der LandesSportBund Niedersachsen eine Beteiligung an den Steuereinnahmen durch die Umsätze nicht lizensierter Sportwettenanbieter.

„Die Arbeit der Sportvereine ist hinsichtlich ihrer ehrenamtlichen Leistungen in Aufgabenfeldern wie Integration, Inklusion, Gesundheitsförderung und Bildung für unsere Gesellschaft unverzichtbar“, kann Hiebing über die Arbeit der Sportvereine berichten. Er begrüßt die Unterstützung der Vereinsarbeit vor Ort und sieht in ihr einen wichtigen Eckpfeiler unserer Gesellschaft.

 

KSB Präsident Koop fordert analog den Forderungen des Landessportbundes eine intensivere Unterstützung bei den neuen anstehenden Herausforderungen. Dazu zählt er Nachwuchs- und Ehrenamtsgewinnung sowie Verbandskommunikation und den Umgang mit neuen Medien. Auch Christian Fühner  sieht dies als wichtige Aufgaben, nicht nur für Mitgliedsvereine des KSB sondern auch für die gesamte Gesellschaft im Emsland.

                            

Hiebing, Fühner und Koop sind sich einig, dass starke, ehrenamtlich geführte Vereine eine herausragende Stellung in unserer Gesellschaft haben und diese auch beibehalten müssen. Daher steht für die CDU Politiker fest, dass eine Unterstützung auch weiterhin absolut notwendig ist. Die Forderungen des KSB Präsidenten werden die beiden Politiker positiv begleiten.