„Modellvision 2040“: Diese Pläne hat der Kreissportbund Emsland in Sögel
Ambitioniertes Zukunftsprojekt
Der emsländische Kreissportbund hat seine „Modellvision 2040“ präsentiert. Das hat es mit es mit ambitionierten Zukunftsprojekt auf sich.
Der Kreissportbund (KSB) Emsland hat erstmals die „Modellvision 2040“ öffentlich vorgestellt. KSB-Präsident Michael Koop präsentierte in Sögel die Pläne für die bauliche und sportliche Weiterentwicklung des Geländes rund um das Haus des Sports.
Nach dem Bau des Kunstrasenplatzes mit Tartanlaufbahn 2016 und der neuen Drei-Feld-Großraumhalle mit Gymnastikraum durch die Samtgemeinde Sögel 2022 soll in diesem Herbst der Sportcampus Emsland fertiggestellt werden. Im „Bettenhaus“ finden in insgesamt 35 Doppelzimmern Sportlerinnen und Sportler Platz.
Koop: Das wäre einzigartig in unserer Region
Ein zentrales Element der „Modellvision 2040“ ist der geplante Bau einer Schwimmhalle mit einem 50-Meter-Becken und vier Bahnen. Koop betonte die strategische Bedeutung dieses Projekts: „Ein solches Trainingsbecken auf olympischer Bahnlänge wäre einzigartig in unserer Region und würde das Emsland zu einem attraktiven Zentrum für Leistungssport und Schwimmausbildung machen“, so der KSB-Präsident. Das Hallenbad kann aus der Sicht des KSB vor allem dem Leistungssport, aber auch dem Schulsport sowie dem Gesundheits- und Behindertensport dienen. Auch Vereine könnten davon profitieren. Es ist geplant, die Infrastruktur der angrenzenden Großraumsporthalle - darunter Umkleiden und Duschen - mitzunutzen. Durch eine maximale Wassertiefe von 1,35 Metern soll der Betrieb ohne Schwimmmeister möglich sein. Ziel sei es, die Schwimmhalle energieneutral zu betreiben.
Diese Projekte sind in der „Modellvision 2040“ enthalten
Ergänzend zur Schwimmhalle sieht die „Modellvision 2040“ zahlreiche mögliche Baumaßnahmen vor: Das sind zum Beispiel ein Beachvolleyball-, Beachsoccer- und Beachrugbyfeld sowie Stellplätze für Wohnmobile, ein Aufenthaltsraum, ein neuer Naturrasenplatz mit Multifunktionsfeldern, eine Soccer- und Beachhalle und ein Jugendzeltplatz mit feststehenden Zelten, Lagerfeuerplätzen und einer Grillecke.
Frank Klaß, Gemeindedirektor der Gemeinde Sögel, sowie Bürgermeister Johannes Völker lobten die Weitsicht und die sich ergebenden Möglichkeiten. Die Umsetzung dieser Vision werde ein Gewinn für die Region, die Gemeinde und insbesondere die Jugend. Die Projekte würden in enger Abstimmung mit Politik und Öffentlichkeit positiv begleitet. Auch der stellvertretende Landrat und Landtagsabgeordnete Hartmut Moorkamp bewertete die Pläne positiv.
Es ist nichts in Stein gemeißelt
Die nächsten Schritte umfassen laut KSB die Durchführung einer Machbarkeitsstudie, für die bereits mehrere Angebote vorliegen. Die Ergebnisse dieser Studie werden die Grundlage für die weiteren Entscheidungen in Abstimmung mit der Gemeinde Sögel bilden. Wichtig sei dem KSB, dass nicht der Eindruck entstünde, dass die Planungen sämtlich beschlossen seien. Darüber würde aufgrund des Umfangs in den nächsten Jahren immer wieder beraten werden.
Zum Radiobeitrag FFN (ab 00:00:43)

