KSB Emsland: Wer die Emsländische Sportmedaille beim Kreissporttag in Sögel erhielt
In Sögel hat der Kreissportbund Emsland drei Ehrenamtliche mit der Emsländischen Sportmedaille ausgezeichnet. Dies ist die höchste Auszeichnung des KSB, die seit 2019 vergeben wird.
Rund 180 Delegierte und Gäste kamen am Montagabend im Clemenswerther Hof in Sögel zum Kreissporttag des Kreissportbundes (KSB) Emsland zusammen. Neben zukunftsweisenden Themen standen fünf Ehrungen im Mittelpunkt: die Verabschiedung zweier langjähriger Präsidiumsmitglieder sowie die Verleihung der Emsländischen Sportmedaille an drei Ausnahmepersönlichkeiten.
Die Emsländische Sportmedaille ist die höchste Auszeichnung des KSB Emsland und wurde 2019 erstmals verliehen. Vor der Corona-Pandemie analog zur Emslandmedaille des Landkreises geschaffen, würdigt sie Ehrenamtliche, die bereits alle regulären Ehrennadeln besitzen, sich aber weiterhin herausragend engagieren. Da die Medaille einmal pro Jahr vergeben und turnusgemäß auf dem alle drei Jahre stattfindenden Kreissporttag überreicht wird, fand die Verleihung in diesem festlichen Rahmen statt.
Kreissporttag: KSB-Präsident Koop geht in seine finale Amtszeit – zwei Neue im Vorstand
Rita Pleus: „Sie ist eine Bereicherung für unseren Verein“
Landrat Marc-André Burgdorf überreichte die Auszeichnungen, während der scheidende KSB-Vizepräsident Harald Kuhr die Laudationen hielt. Erste Geehrte war Rita Pleus vom SV Bawinkel. Seit 1996 leitet sie die Tischtennisabteilung und blickt auf 30 Jahre Vorstandsarbeit zurück. Zuvor war sie bereits als Jugendwartin und Trainerin tätig. Neben über 20 Jahren Einsatz im Kreisverband spielte sie parallel erfolgreich selbst Tischtennis, aktuell in der Verbandsliga. Kuhr zitierte Bawinkels Vereinsvorsitzenden mit den Worten: „Rita ist eine Bereicherung für unseren Verein.“
Hans-Otto Osteresch aus Papenburg ist „Mister DLRG“
Anschließend wurde Hans-Otto Osteresch von der DLRG Papenburg geehrt, der vor Ort als „Mister DLRG“ bekannt ist. Er trat 1974 ein und engagiert sich seit 1979 ununterbrochen ehrenamtlich – seit 2004 als Erster Vorsitzender. Neben der wöchentlichen Schwimmausbildung leistete Osteresch bei Elbe-Hochwassern bundesweit Katastrophenhilfe. Insgesamt blickt er auf 47 Jahre Ehrenamt zurück.
Klaus Lewicki ist eine Institution im Judo
Die dritte Medaille ging an Klaus Lewicki, den „Mister Judo“ der Region. Unglaubliche 55 Jahre lang – von 1970 bis 2025 – führte er den Kreisfachverband und leitete fast drei Jahrzehnte den Lingener Judo-Club, wo er bis heute als Kassenwart wirkt. Kuhr betonte staunend, dass er selbst erst sechs Jahre alt gewesen sei, als Lewicki 1970 anfing.
Ehrennadel für Maren Sostmann und Harald Kuhr
Zudem wurden Maren Sostmann (Vizepräsidentin Leistungssport) und Harald Kuhr (Vizepräsident Ehrenamt) aus dem Vorstand der KSB verabschiedet. Kuhr erhielt für über 30 Jahre Einsatz die Goldene Ehrennadel des Landessportbundes (LSB) Niedersachsen und betonte, es seien „tolle 13 Jahre im KSB“ gewesen. Maren Sostmann, engagiert beim ESV Lingen und seit 2013 im KSB aktiv, wurde mit der Silbernen LSB-Ehrennadel geehrt. KSB-Präsident Michael Koop und LSB-Vizepräsidentin Maria Bergmann überreichten die Nadeln. Koop lobte: „Menschen wie Maren Sostmann und Harald Kuhr haben den Sport im Emsland über viele Jahre mit Herzblut, Kompetenz und unzähligen ehrenamtlichen Stunden bereichert.“
Bericht NOZ/Dieter Kremer







