08.05.2024 - Kreissportbund Emsland

Schwimm-DM in Berlin: So lief es für die Sportler aus dem Emsland

Dieses Duo erreicht das A-Finale

Mit Beteiligung aus dem Emsland haben in Berlin die 135. Deutschen Meisterschaften im Schwimmen stattgefunden.

Nicole Heidemann vom TV Meppen hat ihrer langen Erfolgsgeschichte ein weiteres Kapital hinzugefügt. Bei den Schwimm-DM in Berlin erreichte die emsländische Vorzeigeschwimmerin einmal mehr das A-Finale - ebenso wie ihr ehemaliger Vereinskollege und damaliger Schützling Felix Berling. Insgesamt waren fünf Schwimmerinnen und Schwimmer aus dem Emsland am Start.

Nicole Heidemann „super zufrieden“ mit Auftritt in Berlin
„Ich bin super zufrieden!“, lautete das Fazit von Heidemann. Einmal mehr war sie unter den besten acht Deutschen über 50 m Brust gelandet. Im A-Finale konnte sie sich nicht mehr ganz der Jugend erwehren. Nach beachtlichen 32,40 Sekunden im Vorlauf schlug die 42-Jährige mit immer noch starken 32,59 Sekunden als Siebte an. Bronzemedaillengewinnerin Hannah Schneider (Hofheimer SC) benötigte 32,09 Sekunden. Den Titel holte sich Julia Titze (SG Stadtwerke München) in 32,01 Sekunden.

Selbst Heidemanns elf Jahre alte persönliche Bestzeit von 32,22 Sekunden hätte nicht ganz zur Medaille gereicht. Immerhin schwamm sie eine Sekunde besser als bei den Landesmeisterschaften vor drei Wochen in Hannover. Dort hatte Heidemann sich mit Bronze zufriedengeben müssen.

Felix Berling bei Schwimm-DM erstmals im A-Finale

Während Heidemann seit Jahren Dauergast im A-Finale ist, feierte Berling dort seine Premiere. Mit der Qualifikationszeit von 28,85 Sekunden angereist steigerte der Meppener Student (studienbedingt für den 1. FC Nürberg) seine Bestmarke auf 28,36 Sekunden und zog erstmalig in ein A-Finale ein. Seine Vorlaufzeit bedeutete zudem die Bronzemedaille in der U-23-Wertung. Im Endlauf reichten 28,42 Sekunden zu Platz sechs. Berling: „Sechster von Deutschland! Damit hätte ich nie gerechnet!“

Technische Pause bringt Hendrik Schmitz aus dem Konzept
Hendrik Schmitz vom SV Sigiltra Sögel, der sich als Landesvizemeister und mit Kreisrekord für die DM empfohlen hatte, ereilte das Pech bei seinem Start über 50 m Schmetterling. Voll vorbereitet und nass am Startblock musste der 23-Jährige einige Minuten wegen einer technischen Pause auf das Kommando warten. „Das hat mich total aus meiner Startroutine gebracht“, musste der gebürtige Twister auf der Bahn erst aufholen, um dann in 25,28 Sekunden insgesamt mit der 19. Zeit anzuschlagen.

Erster DM-Start für Sofie Gügelmeyer
Auf ihren ersten Start bei Deutschen Meisterschaften hatte sie sich tierisch gefreut: Sofie Gügelmeyer, 16-jähriges Talent der Wasserfreunde Dalum. Über 100 und 200 m Schmetterling sowie 200 m Lagen hatte sie sich qualifiziert. Es begann am ersten Veranstaltungstag über die 100 m recht hoffnungsfroh mit einer persönlichen Bestzeit von 1:07,95 Minuten und Platz 35 bei U23. Die 200 m Lagen mit 2:37,87 Minuten am Samstagmorgen auch voll im Plan (Landesmeisterschaften 2:39,48 Min.). Nur eine halbe Stunde danach auf ihrer besten Strecke, den 200 m Schmetterling, ging es dann nicht so glatt. „Ich war doch schon ein bisschen traurig“, musste Gügelmeyer ihre Zeit von 2:39,93 Minuten erst einmal verdauen, die deutlich schlechter als in Hannover ausfiel.

Eine weitere Emsländerin startete mit Sarah Dall (Kopfsprung Köln) in Berlin, die auch studienbedingt in die Domstadt wechseln musste.

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