Interkultureller Frauensporttag

Die Frauensporttage schaffen ein Bewusstsein für die gleichberechtigte Teilhabe von Frauen auf allen Ebenen des Sports und eröffnen die Diskussion und die Suche nach Möglichkeiten der gezielten Frauenförderunf in Vereine, Verbänden und Sportbünden.
Frauen sollen die Möglichkeiten erhalten, Sport nach Lust und Laune, frei von Rollenklischees in geschützten Bewegungsräumen kennenzulernen und ausprobieren können. Die Sportwünsche, Interessen, Befürfnisse, Motivationen und Vorstellungen von Frauen sollen aufgegriffen und festgehalten werden.

Ihre Ansprechpartnerin

Inga - Kristin Fatmann

Mobil 0171/5250065
E-Mail schreiben

200 Frauen entdecken in Dörpen neue Sportarten

Beim Bogenschießen mussten sich die Frauen konzentrieren, um mit den Pfeilen möglichst die Mitte der Zielscheibe zu treffen. Foto: Jennifer Kemker

Ob Aqua-Fitness, Bogenschießen oder auch "Drums Alive", Soundkarate und Lachyoga: Beim interkulturellen Frauensporttag des Kreissportbundes Emsland (KSB) war für jede Teilnehmerin in Dörpen etwas dabei. Mehr als 200 Frauen kamen in das Schulzentrum.
Dörpen. Rund 20 verschiedene Sportarten wurden am Samstag in Dörpen angeboten. "Immer noch werden viele klassische Sportarten ausgeübt. Es gibt aber auch immer mehr neue Richtungen, die die Frauen heute ausprobieren können", sagte Inga-Kristin Fatmann vom Kreissportbund.
Nicht nur junge sportbegeisterte Emsländerinnen sind am vergangenen Wochenende nach Dörpen gekommen, sondern auch viele ältere Frauen, die sich fit halten wollen, wie Fatmann berichtete. Neben den Kursleitern des Kreissportbundes unterrichteten auch Mitglieder des Sportvereins Blau-Weiß Dörpen.
Nicht nur das Schulzentrum mit seiner großen Sporthalle diente nach Angaben von Fatmann als Veranstaltungsort, sondern auch das Dünenbad und der Außenbereich zum Bogenschießen. "So gut haben wir es nicht so oft", so Fatmann. Für das leibliche Wohl sorgte der Emsländische Hof, der das Mittagessen zubereitete, außerdem die Jugendhandballer, die Getränke verkauften, und die Tanzgruppe des Sportvereins. Sie sorgte für Kaffee und selbst gebackenen Kuchen am Nachmittag.
"Es ist toll, was hier in Dörpen auf die Beine gestellt wurde", sagte Samtgemeindebürgermeister Hermann Wocken (CDU) und fügte hinzu: "Alle arbeiten Hand in Hand."
Sport ist auch Austausch
Das vielfältige Sportangebot, das von mehr als 30 Übungsleitern angeboten wurde, ist laut Wocken ideal für alle Altersklassen und Interessen. Dörpens Gleichstellungsbeauftragte, Silke Kuhl, dankte der Gemeinde, dass diese hinter dem Sporttag steht. "Sport ist nicht nur Bewegung, sondern auch Austausch und Kommunikation", sagte sie. "Ich hoffe, dass viele Teilnehmerinnen in Kontakt kommen und einfach Spaß haben.
"Schon seit fast 20 Jahren wird der Frauensporttag im Emsland angeboten und lockt laut Fatmann immer viele Teilnehmerinnen an.

13. Frauensporttag 250 Frauen bei Sporttag in Werlte

bib Werlte. Unter dem Motto Sport macht Spaß, Sport überwindet kulturelle und soziale Grenzen und Sport verbindet, haben Frauen aus dem ganzen Emsland in Werlte gemeinsam Sport getrieben.

Zum vierten Mal hatte der Kreissportbund (KSB) Emsland Frauen aller Altersgruppen und Kulturen eingeladen, die unterschiedlichsten Sportformen gemeinsam auszuprobieren. Die KSB-Vizepräsidentin für Vereinsentwicklung, Inga Fatmann, begrüßte 250 Teilnehmerinnen in der Sporthalle am Brökersfehn.

Aus einem Angebot von insgesamt 48 Kursen, die teilweise so vielversprechende Namen wie Piloxing, Drums Alive, Aroha oder Bodyscan hatten, konnten sich die Frauen ihre drei Favoriten aussuchen. Auch bekannte Sportarten wie Fußball, Volleyball oder Reiten wurden angeboten. Mit viel Spaß und Motivation nahmen die Teilnehmerinnen jeweils die verschiedenen Angebote wahr. Auch für die Kinderbetreuung hatte das Organisationsteam des KSB um Carina Dirksen, vom SV Sparta und Mitarbeiterinnen der Gemeindeverwaltung gesorgt.

11. Frauensporttag Von Bauchtanz bis zur „Klang-Reise“

300 Teilnehmerinnen beim Interkulturellen Frauensporttag in Sögel

he Sögel. In einem waren sich die meisten der Besucherinnen einig: „Wir kommen im nächsten Jahr wieder“, sagte auch Elisabeth Feistel beim Verlassen der Sporthalle in Sögel. Sie war eine von 300 Teilnehmerinnen des 2. Interkulturellen Frauensporttages, der am Samstag vom Kreissportbund (KSB) durchgeführt wurde.

Mit dem Andrang ist Angelika Büter, Organisatorin des KSB, zufrieden. Mit 300  Gästen sei die Veranstaltung mit 48 Workshops ausgebucht. 60 weiteren Interessierten hätte abgesagt werden müssen. Im ersten Jahr seien 270 Gäste gekommen – eine gute Steigerung laut Büter. Neben dem sportlichen Programm stand die Begegnung der Kulturen im Vordergrund. „Es geht um das Miteinander und darum, ins Gespräch zu kommen“, erklärt Büter den besonderen Reiz des Frauentreffs. Abgesehen von drei Referenten seien alle Teilnehmer weiblich gewesen.

Um dies zu vertiefen, gab es neben einem gemeinsamen Mittagessen und Kaffee und Kuchen auch ein halbstündiges Bewegungsangebot für alle. Die Zeit nutzte die niederländische Referentin Merlena Vogler-Deenter, um die Gruppe zu einem Tanz zu animieren. „Das gibt ein tolles Bild, wenn hier alle tanzen“, sagte Vogler-Deenter. Nach jedem Tanz applaudierten die Sportlerinnen.

Musikalisch war ein Großteil der Angebote. Von Drums-Alive, wie das Tromeln auf Pezzi-Bällen genannt wird, über Bauchtanz bis zu rhythmischen Gymnastik-Tanzanboten war das Programm umfangreich. Ebenfalls angeboten wurden Sportarten wie Karate, Reiten, Geocaching in Verbindung mit Walking und Tennis. „Das ist toll, dass wir hier so viel ausprobieren können“, fand Hedwig Jansen aus Sögel, die mit ihrer Freundin Elisabeth Feistel gekommen war. Zum Schluss haben die beiden am Zumba-Kurs teilgenommen. „Das ist anstrengend“, schnaufte Jansen nach dem Tanz-Workout und Feistel ergänzte: „Das sollten Männer auch mal ausprobieren.“

Zufrieden war auch Frauensporttagteilnehmerin Frauke Watermann aus Papenburg. Sie hatte an TriloChi und  Qigong sowie einer „Klang-Reise“ teilgenommen. Auch sie will im kommenden Jahr wieder dabei ist. Dem pflichtet auch ihre Freundin  Karina Brune bei. „Das war einfach ein toller Tag zum Genießen. Sogar das Essen wurde einem hier vorgesetzt.“

Beim Lachyoga ging es lustig zu

5. Interkultureller Frauensporttag in Meppen mit knapp 200 Teilnehmerinnen Meppen. Echt stark – Frauensporttag: Das Motto zierte die T-Shirts der Organisatorinnen und Übungsleiterinnen des Kreissportbundes Emsland (KSB). Zusammen mit dem Landkreis Emsland und der Stadt Meppen hatte der KSB den 5. Interkulturellen Frauensporttag organisiert.

Vor dem Workshop-Plan: Inga Fatmann (l.) und Elisabeth Meckelnburg . Foto: Ann-Christin Fischer

Am Samstag trafen sich knapp 200 Frauen aller Kulturen und Altersgruppen, um gemeinsam Sport zu treiben. Auf dem Gelände der Berufsbildenden Schulen, in den Sporthallen, im Emsbad und auch im Freien konnten die Frauen an 30 verschiedenen Workshops teilnehmen und sich verausgaben. Von 9 bis 16 Uhr wurden Sportarten wie Step Aerobic, Nordic Walking oder Zumba angeboten. Aber auch moderne Sportarten wie Piloxing, eine Mischung aus Boxen und Pilates, oder Lachyoga standen auf dem Programm. Inga Fatmann, KSB-Vizepräsidentin für Vereinsentwicklung, freute sich, dass sich viele Referenten und Klubs aus der Umgebung von Meppen beteiligten: „Die Vereine von außen haben sich sehr gut  eingebracht, und wir konnten  viele Workshops anbieten.“
Zum Beispiel Piloxing – klingt exotisch und neu, machte auch laut den Teilnehmerinnen riesig Spaß. Bei rhythmischer Musik kombinierten die Damen kraftvolle und schnelle Bewegungen vom Boxen mit feinen und ästhetischen Übungen aus dem Pilates. Piloxing ist ein schweißtreibendes Intervall-Training mit dem Ziel, Fett zu verbrennen.
Bei Drums Alive kamen keine Trommeln zum Einsatz, sondern Stöcke, mit denen auf Pezzi-Bällen geschlagen wurde. Verbunden mit einfachen Aerobic-Schritten, war es eine ausgelassene Fitness-Stunde. Die ganze Gruppe war im Takt, machte Ausfallschritte nach links und rechts, dann nach vorne und hinten, die Armmuskeln vibrierten.

Beim Lachyoga ging es, wie der Name schon sagt, sehr lustig zu. Eine Übung: Sich auf die rechte Seite lehnen, alle schlechten Gedanken sammeln und ruckartig nach links lehnen, um alles Schlechte wegzulachen. Natürlich nicht nur einmal, sondern mehrfach hintereinander müsse die Übung durchgeführt werden.
Kontakte knüpfen
Bei allen Workshops unterhielten sich die Frauen anschließend angeregt, einige werden sich hier bestimmt nicht das letzte Mal gesehen haben. Elisabeth Mecklenburg, Gleichstellungs- und Integrationsbeauftragte der Stadt Meppen, sagte: „Sport kann eben Grenzen überschreiten, und mit diesem Tag wollen wir es schaffen, dass die Frauen Kontakte knüpfen.“ Zum Abschluss trafen sich alle Teilnehmerinnen, um den Tag gemeinsam mit einem Tanz-Workout abzuschließen.

Den Videobeitrag finden Sie hier: Ev1.tv

 

12. Frauensporttag 250 Teilnehmerinnen beim Interkulturellen Frauensporttag in Freren

Sehr zufrieden waren Marlena Vogler-Deemter als Mitorganisatorin vom Kreissportbund Emsland und Mechtild Kümling als Gleichstellungsbeauftragte der Samtgemeinde Freren mit dem 3. Interkulturellen Frauensporttag. In der Großraumsporthalle in Freren trafen sich 250 sportbegeisterte Frauen. Sie hatten die Wahl in drei Zeitblöcken zwischen insgesamt 30 verschiedenen Bewegungsangeboten und Sport in Gemeinschaft zu erleben. 27 Übungsleiter boten Kurse wie Aroha, Tae Bo, Pilates, Bauchtanz, Yoga, Energy Dance, Afrikanisches Trommeln, Skyken/Biathlon, Poi Spinning, Klangmassage, Qi Gong, Zumba oder Entspannung an. Neben SG Freren stellten Fortuna Beesten, Adler Messingen, Heidkraut Andervenne und Germania Thuine Sportstätten und ehrenamtliche Helferinnen. Ein Bild von den Begegnungen der Frauen verschiedenen Alters und Nationalität machte sich Susanne Wilde, Referatsleiterin für „Integration durch Sport“ vom Landessportbund Niedersachsen. Kontakt zu den Teilnehmerinnen suchte auch die Gleichstellungsbeauftragte des Landkreises Emsland, Marlies Kohne. „Echt stark, so kann es weitergehen“, lautete das Fazit. Gern in Anspruch genommen wurde die Kinderbetreuung im Familienzentrum in Freren.

10. Frauensporttag in Lathen als Baustein zur Integration verschiedener Kulturen

Lathen. Was haben Schlagzeugsticks mit Sport zu tun? Und was ist eigentlich das immer häufiger in den Medien zu hörende „Zumba“ für eine Sportart? Diese und viele andere Fragen konnten auf dem 10. Frauensporttag in Lathen geklärt werden.
„Zum ersten Mal bekam diese Veranstaltung den Zusatz, als interkultureller Frauensporttag aufzutreten – und dieses wird in den nächsten zwei Jahren weiter ausgebaut“, sagte die Vizepräsidentin für Vereinsentwicklung des Kreissportbunds (KSB) Emsland, Angelika Büter. Diese Begegnung von Frauen verschiedensten Alters und unterschiedlichster Nationalitäten soll die Freude am Sport wecken und vor allem als weiterer Baustein zu einer erfolgreichen Integration verschiedener Kulturen beitragen.

Im Vorfeld hatten sich Büter und weitere Mitglieder des KSB mit der Gemeinde Lathen zusammengesetzt und ein buntes Rahmenprogramm ausgearbeitet. Somit stellte eine Vielzahl von Referenten ihre Sportarten vor und verschaffte einen ersten Überblick.

Die rund 300 Teilnehmerinnen konnten zwischen einem breiten Sportangebot wählen und sich einen eigenen Fitnessplan zusammenstellen. Es gab das Lach-Yoga, welches aus verschiedenen Lach- und Atemübungen besteht und zur Entspannung beitragen soll. Aber auch den aktuellen Fitnesstrend „Zumba“, der auf Latino-Rhythmen und einem Workout-Programm basiert. Interessant und bis dahin noch eher unbekannt in emsländischen Kreisen war das „Drums alive“, welches die Elemente Beats, Bälle und Bewegung vereint.

Dass die Kursauswahl nicht gerade einfach war, kann Marie Luise Müller aus Stavern bestätigen. Aus den etwa 30 verschiedenen Angeboten musste sie sich im Vorfeld auf drei festlegen. „Die Auswahl fiel mir richtig schwer, aber letztlich habe ich mich für das Erlangen des Sportabzeichens und das Indoor-Cycling entschieden. Den dritten Kurs weiß ich gerade leider nicht mehr“, erzählt sie, während sie kräftig in die Pedale des Fahrrads tritt, und die Atmung der 17-Jährigen schon etwas schwerer wird.

Neben Marie Luise Müller sitzt auf dem Indoor-Fahrrad die Lathenerin Marlen Rolfes, die zum ersten Mal an dieser Veranstaltung teilnimmt. Durch ihren Sportverein, in dem sie eine Damengymnastikgruppe leitet, sei sie darauf aufmerksam geworden. „Besonders gefallen hat mir der Zusatz der interkulturellen Gemeinschaft, denn Sport kann zum Brückenbauen zwischen verschiedenen Nationalitäten beitragen.“ Für sie steht fest, dass sie im kommenden Jahr erneut am Frauensporttag teilnehmen möchte.

„Die Resonanz der gesamten Veranstaltung war spitze“, betonte Büter. Es habe ein gutes Miteinander geherrscht, und Meinungen sowie Informationen über aktuelle Fitnessangebote wurden ausgetauscht. Auch die Frauen mit Migrationshintergrund seien zufrieden gewesen. Die ersten Kontakte konnten untereinander geknüpft und die Freude am Sport und zum weiteren Training geweckt werden. Zum Abschluss des Sporttages bedankten sich alle Teilnehmerinnen herzlich bei der Organisation und bei allen Kurslehrerinnen. Sie bekundeten durch ein lautes Klatschen, dass sie im nächsten Jahr wiederkommen wollen.